Leitmarkt Gesundheit.NRW

Gefördert von:

Im Rahmen der Quartiersentwicklung entwickelt L-i-A im Auftrag des Fachbereichs Soziales der Stadt Bocholt seit 2012 quartiersnahe Unterstützungs- und Beratungsangebote für Senioren. Die Arbeit in den Quartieren hat ergeben, dass insbesondere in ländlichen Quartieren ein bedarfsgerechtes Versorgungsangebot, über das medizinische Versorgung, Versorgung mit Heilmitteln sowie Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention vorgehalten wird, fehlt.
Um hier tätig werden zu können, hat sich L-i-A gemeinsam mit der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. und dem Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft der Evangelischen Hochschule Darmstadt an dem Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW beteiligt. Dieser war über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) landesweit ausgeschrieben und wird von der LeitmarktAgentur.NRW durchgeführt. Als Projektträger für das Land NRW fungiert das Forschungszentrum Jülich „ETN“.

Förderantrag erfolgreich
Im März 2017 haben die Antragsteller den positiven Bescheid erhalten, dass das eingereichte Projekt mit finanzieller Unterstützung durch die Europäische Union gefördert wird. L-i-A freut sich riesig, nun – gemeinsam mit vielen anderen Akteuren - mit der innovativen Arbeit beginnen zu können und ein multifunktional nutzbares Gesundheitszentrum Spork sowie ein wirtschaftlich tragfähiges, interdisziplinäres und zivilgesellschaftliches Wertschöpfungsnetzwerk zu entwickeln.
Das Gesundheitszentrum Spork, soll  – basierend auf einem Hilfe-Mix aus professionellen Anbietern und bürgerschaftlichem Engagement – verschiedene Gesundheitsangebote vor Ort verfügbar machen, die Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsbildung zum Inhalt haben. Gleichzeitig soll es die Versorgungssituation im gesamten Nordwesten Bocholts verbessern, also auch die Versorgung der umliegenden Stadtteile Hemden, Holtwick, Suderwick und Liedern mit abdecken. Sitz des Zentrums wird das Mehrfunktionshaus im LUDGERUSHOF sein.

Koordinationsstelle / Praxisassistenz / ehrenamtliche Gesundheitsbegleitung
Damit die Vorhaben umgesetzt werden können, wird im Gesundheitszentrum eine Koordinationsstelle eingerichtet, die Organisation und Begleitung übernimmt.
Neben professionellen Dienstleistern soll die ärztliche Versorgung von nichtärztlichen Praxisassistenten/-assistentinnen und ehrenamtlichen Gesundheitsbegleitern/innen unterstützt werden. Die Gesundheitsbegleiter/innen können sich in verschiedenen Bereichen engagieren (z.B. Ernährung, Bewegung, Entspannung) und werden entsprechend qualifiziert.

Selbstständige Lebensführung
L-i-A schätzt sich glücklich, mit der so ermöglichten alter(n)sgerechten Versorgung dazu beitragen zu können, älteren und auch kranken/hilfebedürftigen Menschen eine selbstständige Lebensführung im gewohnten Umfeld zu ermöglichen und gleichzeitig soziale Teilhabe und Lebensqualität zu fördern.